Zwei Rakat mit zusätzlichen Takbirat, die zweimal im Jahr gebetet werden: an Eid al-Fitr (Fastenbrechen) und Eid al-Adha (Opferfest). Anders als bei den fünf Pflichtgebeten gibt es keinen Adhan und keine Iqama, und die Predigt (Khutba) folgt erst nach dem Gebet.
— Sahih al-Bukhari 953, 956; Sahih Muslim 889; Sunan Abi Dawud 1149; Sunan Ibn Majah 1278
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Vorbereitung
Ghusl und die beste verfügbare Kleidung. An Eid al-Fitr isst man vor dem Gebet einige Datteln, in ungerader Anzahl, wie es der Prophet ﷺ tat (Sahih al-Bukhari 953). An Eid al-Adha wird üblicherweise erst nach dem Gebet gegessen, vom Opfertier.
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Takbir auf dem Weg
Allahu Akbar, Allahu Akbar, la ilaha illallah, wallahu Akbar, Allahu Akbar wa lillahil-hamd
Auf dem Weg zum Gebetsplatz wird laut Takbir gesprochen - ein sichtbares, hörbares Zeichen der Festfreude.
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1. Rakat - 7 zusätzliche Takbirat
Nach dem Eröffnungs-Takbir folgen sieben weitere Takbirat mit kurzer Pause dazwischen, dann Al-Fatiha und eine Sure, danach normales Ruku und Sujud (Sunan Abi Dawud 1149). (Hinweis: Das ist die schafiitische und hanbalitische Zählung; in der hanafitischen Schule sind es drei zusätzliche Takbirat - beide Praxisformen sind unter den Rechtsschulen anerkannt.)
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2. Rakat - 5 zusätzliche Takbirat
Vor der Rezitation von Al-Fatiha und einer weiteren Sure werden fünf zusätzliche Takbirat gesprochen, danach folgt das Gebet wie gewohnt bis zum Taslim. (Hinweis: In der hanafitischen Schule sind es drei zusätzliche Takbirat, und sie folgen erst nach der Rezitation, unmittelbar vor dem Ruku.)
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Khutba nach dem Gebet
Anders als beim Freitagsgebet folgt die Predigt hier erst nach dem Gebet. Das Zuhören ist empfohlen, aber - anders als bei der Jumu'ah-Khutba - nicht verpflichtend.